Reise nach Afrika

Einleitung

Zuoberst auf unserer Reisewunschliste stehen per Herbst 2023 Südamerika, Australien, die südlichen Länder Afrikas, Nordamerika und Mexiko. Unsere Recherchen betreffend Verschiffung unseres Autos haben ergeben, dass die Routen nach Mittel- und Südamerika mit viel Risiko für das Auto behaftet sind. Die Verschiffung nach Australien leidet, gemäss Auskunft der von uns angefragten Agenturen, noch immer unter den Folgen von Covid. Zurzeit könnten innert nützlicher Frist keine Plätze für eine Verschiffung eines Autos nach Australien zugesichert werden. Die Verschiffung von Campern und Wohnmobilen nach Nordamerika und nach Südafrika seien zurzeit jedoch gut möglich und sicher.

Mit einer Reise ins südliche Afrika liebäugeln wir seit Längerem und die gegenwärtige Situation spricht für eine solche Reise. So nehmen wir die Planung im Laufe des Winters in Angriff.

Unsere Reise soll in Port Elisabeth bzw. Gqeberha beginnen, wo unser Auto nach der Überfahrt von Antwerpen eingeführt wird. In den folgenden sieben Monaten wird uns die Reise im Gegenuhrzeigersinn von Port Elisabeth in den Norden von Südafrika führen. Dort wollen wir nach Zimbabwe einreisen und das Land von Süden nach Norden durchqueren. Von Kariba nahe der Grenze zu Sambia planen wir den Karibasee mit der Fähre nach Mlibizi Richtung Westen zu überqueren und so in die Nähe der Grenze von Botswana und zu den Viktoriafällen zu gelangen. Anschliessend soll es mit einer Rundreise durch Botswana und der Weiterreise nach Namibia weitergehen. Die letzten zwei Monate der Reise möchten wir im westlichen und südlichen Südafrika verbringen und in Port Elisabeth abschliessen.

15. Juli 2024 – 25. August 2024

Mitte Juli 2024 steht als erste handfeste Aktion der Reise die Fahrt nach Antwerpen an, wo unser Auto am nächsten Nachmittag bis um 14.00 Uhr für die Verschiffung nach Port Elisabeth angeliefert werden muss. Unser Churi wird gute vier Wochen lang unterwegs sein und sofern alles planmässig verläuft, am 19. August in Port Elisabeth ankommen.

Der Verkehr am frühen Abend des 15. Juli ist nicht mehr allzu dicht. Entsprechend kommen wir gut voran. Auf Höhe Luxemburg legen wir für einige Stunden Schlaf eine Pause ein. Als wir am Morgen weiterfahren, stellen wir fest, dass unsere Windschutzscheibe einen Riss hat. Über unsere Garage in der Schweiz erhalten wir die Adresse von Carglass Antwerpen. Ein hilfsbereiter Angestellte teilt uns mit, dass die Scheibe frühestens nächste Woche ersetzt werden könnte. Da dies für uns nicht in Frage kommt, sucht er im Internet nach Firmen in Port Elisabeth, welche die Windschutzscheibe ersetzen könnten. Innert Kürze informiert er uns, dass eine Reparatur in Port Elisabeth möglich sei. Unsere Garage in der Schweiz setzt sich in der Folge mit Mercedes Port Elisabeth in Verbindung und übermittelt uns die Kontaktdaten der Firma, mit der Mercedes zusammenarbeitet. Mit diesen Informationen beschliessen wir, die Windschutzscheibe vor Ort in Südafrika ersetzen zu lassen.

Die Übergabe des Autos am Hafen von Antwerpen verläuft speditiv. Die Angestellten der Firma ICO sind kompetent, freundlich und hilfsbereit. So können wir Mitte Nachmittag die Reise zurück in die Schweiz antreten. Mit Taxi und Zug fahren wir nach Antwerpen und von dort mittels einer direkten Flixbus-Verbindung weiter nach Zürich. Die Fahrt von Antwerpen zum Busbahnhof Zürich dauert ziemlich genau 12 Stunden. Leicht zerknittert und um ein Flixbus-Erlebnis reicher, trinken wir morgens um 8.00 Uhr in Zürich einen Kaffee.

Fünf Wochen später werden wir von Port Elisabeth informiert, dass unser Auto planmässig angekommen sei.