Johannesburg bis Drakensberge / 26. August 2024 – 12. September 2024
Gegen Ende August ist es dann auch für uns so weit. Unser Flug mit Qatar Airways von Zürich über Doha nach Johannesburg hebt planmässig ab. In Johannesburg verbringen wir zwei Tage und lassen uns die Stadt von Johan van Biljon, einem lokalen Tourguide, etwas näherbringen.
Johan holt uns am Flughafen ab und chauffiert uns ins Boutique Hotel Northcliff. Das Hotel liegt fantastisch und bietet gutes Essen und eine wunderschöne Sicht über einen Teil von Johannesburg.

Am Nachmittag führt uns Johan ins Lesedi Cultural Village ausserhalb von Johannesburg. Hier wurden in den 1990er Jahren traditionelle Wohnhäuser von mehreren südafrikanischen Völkern im Original nachgebaut. Die Bauten sind in einem sehr guten Zustand und beinhalten je ein Dorf der Zulu, der Xhosa, der Pedi, der Basotho und der Ndebele. Bis vor einigen Jahren lebten Familien des jeweiligen Volkes in den Dörfern und verliehen diesen zusätzliche Authentizität. Heute werden die Dörfer von den Angestellten bewohnt, welche die Besuchenden durch die Anlage führen. In einzelnen Häusern der verschiedenen Dörfer wurden Hotelzimmer eingerichtet. Somit kann man hier übernachten und das Erlebnis so vertiefen. Im Anschluss an den interessanten und lebendig gestalteten Rundgang und die wahrnehmbar energiegeladenen Tanzvorführungen werden wir im Restaurant des Dorfes mit lokalen Speisen verwöhnt.



Johan erweist sich als äusserst kompetenter und vielseitiger Guide, der uns während der Zeit, die uns in Johannesburg zur Verfügung steht, immer wieder mit seinem umfassenden und detaillierten Wissen überrascht. Er erläutert uns die komplexen geschichtlichen Zusammenhänge, die gegenwärtige ebenso komplexe Situation der Bevölkerung sowie die politische Lage und vermittelt uns so ein aktuelles Bild der Stadt und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Dabei führt uns Johan durch verschiedene Stadtteile von Johannesburg. Vom mondänen aufstrebenden Stadtteil Sandton über Rosebank bis zu Johannesburg selbst, dem aktuellen sozialen Brennpunkt und ursprünglichen Kern der Stadt, der entstand als hier Gold gefunden wurde.


Wir erhalten Informationen zu Kunstprojekten, die Bewohnerinnen und Bewohner auf ihre Stadt und deren Möglichkeiten aufmerksam machen sollen und Detailinformationen über das laufende Projekt, den Stadtteil Johannesburg sichererer zu machen und wieder für alle lebenswert zu gestalten. Architektonisch bedeutende Gebäude werden erklärt und wir erfahren, dass die Fassadenaufnahmen der Spiderman Filme im Kern von Johannesburg gedreht wurden; wieso in der ganzen Stadt keine Jacarandabäume mehr gepflanzt werden dürfen und in welchem Restaurant ein Geist umgeht etc., etc., etc. Das Wissen von Johan scheint unerschöpflich und die Eindrücke sind schlicht überwältigend.



Mittagspause machen wir in einem Gartenrestaurant des hippen kleinen Einkaufsquartiers Stanley 44. Das Essen schmeckt ausgezeichnet. Die freundliche und offene Atmosphäre lädt zum Verweilen und die sympathischen kleinen Geschäfte zum Einkaufen ein. Für beides bleibt keine Zeit, da noch die Fahrt nach Soveto und dort der Besuch des Hauses, in dem Nelson Mandela viele Jahre gelebt hat, auf dem Tagesplan stehen.
Mit viel zusätzlichem Wissen und reichlich Diskussionsmaterial geniessen wir nach einem spannenden und vielseitigen Tag in der grossen widersprüchlichen Stadt einen erholsamen Abend in unserem Hotel.

…und schon ist es Zeit für unseren Flug nach Port Elisabeth, wo unser Auto auf uns wartet.
In Port Elisabeth treffen wir unsere Kontaktperson von Seabridge, die unser Auto durch den Zoll gebracht und in einer Halle ausserhalb des Hafens eingestellt hat. Schon kurz nach der Ankunft unseres Autos in Port Elisabeth hatte sie uns mitgeteilt, dass vermutlich im Hafengelände in unser Auto eingebrochen worden sei. Hier vor Ort informiert sie uns nun über die ihr bekannten Details und empfiehlt uns, den Einbruch bei der lokalen Polizei zu melden. Wir stellen fest, dass die Einbrecher sehr selektiv vorgegangen sind und jene Sachen mitgenommen haben, die sie gut verkaufen können. Das sind hauptsächlich auch für uns wichtige Dinge wie die Akku-Bohrmaschine, das Reifenflickset, die UV-Lampe, der Feldstecher, die Kaffeemaschine, etc.
Die nächsten drei Tage verbringen wir nun vor Ort. Ausser den Schäden an der Durchgangstür zwischen Fahrerkabine und Wohnbox und an den Schlössern ist unser Auto glücklicherweise unbeschädigt geblieben. Während wir unser Auto aufräumen, kümmert sich ein Locksmith aus Port Elisabeth versiert um die geknackten Schlösser. Die Meldung bei der Polizei nimmt mehrere Stunden in Anspruch. Den resultierenden dreiseitigen Rapport erhalten wir innert Tagesfrist mit der Zusicherung, dass die Sache weiterverfolgt werde. Zudem wird in dieser Zeit unsere Windschutzscheibe ersetzt. Die Angestellten der Firma PE Windscreens, Port Elisabeth, sind zuvorkommend, machen einen exzellenten Job und nach einem halben Tag können wir wieder über unser Auto verfügen.


Am 1. September kaufen wir für die nächste Zeit erforderliche Lebensmittel ein und ersetzen einige der uns nun fehlenden Gebrauchsartikel. Und genau zum hiesigen Frühlingsanfang können wir dann losfahren.
Die nächsten Wochen werden wir durch den Osten von Südafrika nach Norden reisen. Ein erstes Etappenziel ist die Kleinstadt Graaff-Reinet, ca. 260 Kilometer nordwestlich von Port Elisabeth. Auf dem Weg dorthin übernachten wir an der Grenze des Addo National Parks auf dem Gebiet der Charihandra Private Game Lodge. Der Empfang ist herzlich und wir können uns unseren ersten Schlafplatz in Südafrika aussuchen. Dieser liegt ausserhalb des Lodgegeländes und ist nicht eingezäunt. Als wir unser Nachtessen vorbereiten, besuchen uns fünf Giraffen, von denen eine unser Auto aus nächster Nähe inspiziert. Sie scheint sich überzeugen zu wollen, ob die neue Windschutzscheibe auch wirklich gut sitzt… Ein eindrückliches Erlebnis an einem wunderschönen Ort.




Da wir davon ausgehen, dass wir auf unserer Reise noch einige Tierreservate antreffen werden, verzichten wir auf den Besuch des Addo National Parks. Um von unserem Standort nach Graaff-Reinet zu gelangen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Nach Rücksprache mit einem Angestellten der Lodge entscheiden wir uns, über den Zuurbergpass durchs Gebirge zu fahren. Die Fahrt führt uns über mehrere Gebirgsketten und entpuppt sich zunehmend als echte Herausforderung. Die bis zum Zuurberg Village gut unterhaltene Piste wird laufend enger und verschlechtert sich mit jedem gefahrenen Kilometer, bis sie schliesslich mehr einem Bachbett ähnelt als einer Strasse. Für die Strecke von Addo bis Bracefield benötigen wir mehrere Stunden und wir sind erleichtert, als wir ohne Schaden am Auto wieder eine befestigte Strasse erreichen.



Entlang der weiteren Strecke über East Somerset und Pearston nach Graaff- Reinet begleiten uns ganze Felder leuchtend orange blühender Sukkulenten. Dann wieder erstrecken sich beidseits der Strasse weite, ausgetrocknet wirkende Felder, auf denen meist Schafe oder Ziegen ihre Nahrung suchen. Je weiter wir Richtung Graaff-Reinet kommen, desto grüner wird die Landschaft.

Auf einem Spaziergang durch das schon 1786 Jahr gegründete Graaff-Reinet (aktuell ca. 50’000 Einwohnende) bewundern wir zahlreiche der über 200 geschützten Häuser dieses Ortes, die aus verschiedenen Epochen stammen. Die hohe Anzahl an denkmalgeschützten Gebäuden ist einmalig in ganz Südafrika. Der sympathische Ort verfügt über einen eigenen Charme mit guten Restaurants und ansprechenden, qualitativ hochstehenden Geschäften.




Anderntags machen wir einen Abstecher ins Valley of Desolation, das im Camdeboo National Park liegt, von dem die Stadt Graaff-Reinet gänzlich umschlossen wird. Die Strasse zum Park führt am Nqweba Staudamm vorbei und ein Stück weit dem Stausee entlang. Am Gate zum Nationalpark werden wir freundlich begrüsst, bezahlen unsere Eintrittsgebühr und erhalten Informationen zu unserem Ziel.
Auf der Fahrt in die Höhe sichten wir mehrere Strausse und Antilopen. Der Blick auf Graaff-Reinet und dessen Umgebung ist fantastisch und der Spandau Kopp steht gleichsam als Wächter gegenüber dem Eingang des Valley of Desolation. Plattformen bieten einen eindrücklichen Tiefblick ins Tal der Verlassenheit, dessen rote durch Erosion stark zerklüftete Felsen säulenähnlich nebeneinander stehen. Auf einem Spaziergang entlang der Kante des Tales geniessen wir die Kühle der Höhe und machen uns kurz vor Sonnenuntergang auf den Rückweg.



Während der nächsten Tage fahren wir via Gariep Dam, der den Oranje River staut und den grössten Stausee Südafrikas und das Gariep National Reserve bildet, nach Bloemfontein und weiter nach Ladybrand. Stundenlang durchqueren wir unendlich scheinende Ebenen, die dann und wann von einer Hügelkette oder von Felsformationen unterbrochen werden. Die schiere Weite des Landes ist beeindruckend und langsam realisieren wir, wie riesig das Land Südafrika ist. Das Wetter ist gut, die Strassen sind in einem ausgezeichneten Zustand und der Verkehr hält sich meist in Grenzen, wodurch sich die langen Fahrten recht angenehm gestalten.



Die Stadt Ladybrand, die etwa 15 Kilometer von der Grenze zu Lesotho entfernt liegt, ist unser Ausgangspunkt für einen Kurzbesuch in diesem eigenständigen Kleinstaat, der als Enklave vom Staatsgebiet Südafrikas umgeben ist. Am 4. Oktober 1966 wurde Lesotho von Grossbritannien unabhängig und ist heute eine parlamentarische Monarchie. In Lesotho wohnen gut zwei Millionen Menschen, die zu 99% dem Volk der Basotho angehören. Der Kleinstaat Lesotho ist der Rest, der vom ehemals riesigen Stammesgebiet der Basotho geblieben ist.
Die Einreise über den Grenzübergang Maseru-Bridge verläuft problemlos und sehr speditiv. Die Beamten sind freundlich und nach einer halben Stunde sind wir aus Südafrika aus- und nach Lesotho eingereist.


Es ist Samstagmorgen und in den Vororten von Maseru, der Hauptstadt Lesothos, herrscht emsiges Treiben. Der Verkehr ist kontrolliert chaotisch. Jeder schaut auf jeden. Die Verkehrsregeln sind allerdings nicht immer leicht zu interpretieren und das Fahren erfordert einiges an Konzentration. Nachdem wir die Hauptstadt und ihre Vororte hinter uns gelassen haben, können wir die Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Königreiches, das etwa die Grösse von Belgien hat, uneingeschränkt geniessen. Der Frühling macht sich überall bemerkbar und die vielen in sattrosa Blüten gehüllten Pfirsichbäume und das frische leuchtend hellgrüne Laub der Trauerweiden bilden intensive Kontraste zur roten und teilweise schwarz verbrannten Erde. Viele Felder sind frisch gepflügt und einige zeigen zaghaftes erstes Grün.




Das Land ist sehr gebirgig und das Klima ist vor allem in den höheren Lagen im Winter sehr kalt und im Sommer heiss. Der grösste Teil der Bevölkerung ist arm und lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft. Diese kann aus klimatischen Gründen jedoch nur sehr extensiv betrieben werden und deckt daher meist nur den Eigenbedarf der Bauern. Zurzeit wartet das Land auf Regen, der frisches Gras bringt. So treffen wir auf unserer Fahrt durch die blauen Berge immer wieder auf Hirten, die kleinere oder grössere Schaf-, Ziegen- oder Rinderherden der Strasse entlang in ein Gebiet treiben, das noch etwas Futter für die Tiere hergibt. Nach ein paar Stunden kurzweiliger Fahrt überqueren wir den auf 2633 Meter über Meer liegenden Blue Mountain Pass. Wir fahren noch in die Nähe des Mohale Dams, wo wir in beeindruckender Umgebung einen ruhigen Abend verbringen und über Nacht bleiben. Die Hochebenen (Highlands) liegen teilweise über 2000 Meter und sind durch tiefe Flusstäler und Bergketten geprägt. Fast sichelförmig wird das Land vom Südosten bis in den Norden von den Drakensbergen, die in Lesotho Maloti Mountains genannt werden, durchzogen. Hier liegt auch der Thabana Ntlenyana, der mit 3482 Metern höchste Berg Lesothos und des gesamten südlichen Afrikas.

Im Laufe des nächsten Tages verlassen wir Lesotho wieder. Kurz vor der Grenze werden wir von einer eindrücklich bewaffneten Polizeipatrouille angehalten. Es ergibt sich ein freundlicher Austausch über Berge, Land und Leute und mit den besten Wünschen für unsere Weiterreise setzen wir unsere Fahrt nach ein paar Minuten fort. Am Grenzübergang nach Südafrika hat sich mittlerweile eine lange Schlange gebildet. Wir stellen uns in die Reihe und werden nach ein paar Minuten von einer jungen Beamtin aufgefordert, direkt zum Schalter zu gehen. Es macht den Anschein, dass wir soeben ein erstes Mal von einem «Grauen Panther-Bonus» profitieren.

Zurück in Südafrika folgen wir der Grenze von Lesotho bis nach Clarens. Wie schon öfters sehen wir auf der Fahrt Rauchwolken, die von Buschfeuern stammen. Unversehens geraten wir zwischen zwei solche Feuer. Hinter uns hat sich ein Feuer, an dem wir aus einiger Entfernung vorbeigefahren sind, in unsere Richtung ausgeweitet und ein paar hundert Meter vor uns hat ein anderes Feuer die Strasse ebenfalls erreicht. Nach einer ungemütlichen halben Stunde hat sich die Situation so weit beruhigt, dass wir weiterfahren können. Die Sicht ist gleich null und wir sind froh, dass wir einem anderen Auto folgen können. Nach etwa zweihundert Metern lichtet sich der Rauch plötzlich und wir können in strahlendem Sonnenschein weiterfahren. Der Geruch des Rauches ist allerdings überall und sticht uns noch einige Zeit in der Nase…



In einem der gemütlichen Restaurants von Clarens erholen wir uns bei einem Glas Wein von diesem für uns doch eher ungewöhnlichen Erlebnis. Clarens wurde 1912 gegründet und nach dem Ort in der Schweiz benannt, an dem Paul Krüger, der ehemalige Präsident von Transvaal, sein Exil verbrachte und 1904 verstarb.


Nach einer Wanderung durch das an Clarens angrenzende Nature Reserve fahren wir anderntags der Grenze Lesothos entlang weiter nach Westen. Dabei durchqueren wir den Golden Gate Highlands National Park, ein im Jahr 1904 aufgrund seiner einzigartigen Geologie gegründeter Park in den Drakensbergen. Die Bergketten, die mit braunen, roten, bis orangegelben bänderähnlichen Querstreifen aufwarten, bilden eine bemerkenswerte Szenerie. Zur Vervollständigung weiden neben der Strasse Zebras und verschiedene Antilopenarten.

Zur Erweiterung unseres kulturellen Horizontes besuchen wir das «Basotho Cultural Village», das innerhalb des Parks liegt. Ein junger Mann führt uns durch die schön gestaltete Anlage und bringt uns die Kultur und die sich während der letzten Jahrhunderte verändernden Lebensformen der Basotho in lebendiger Art und Weise und mit profundem Wissen etwas näher.





Im Royal Natal National Park erwartet uns einige Stunden später der wunderschön am Fuss des Mont-aux-Sources (3282 m) gelegene Ma Hai Campingplatz. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite und so wandern wir am nächsten Tag zur Thukela Schlucht. Unterwegs haben wir fast durchgehend das eindrückliche «Amphitheater» vor uns. Dieser halbmondförmige Gebirgsbogen liegt zwischen den Gipfeln des Sentinel (3165 m) und dem Eastern Buttress (3047 m). Am Mont-aux-Sources entspringt der Thukela, der in einem 983 Meter hohen Wasserfall über die mächtige Felswand des Amphitheaters in die Tiefe fällt. Die Wanderung entlang des Thukela Tales bietet imposante Landschaften, etwas «Bolder-Hopping» im Flussbett als der Wanderweg endet und verspricht nach erfolgreichem Erklimmen einer Leiter eine noch eindrücklichere Sicht auf das Amphitheater. Da der Fluss aktuell fast kein Wasser führt, bleiben zwar unsere Füsse trocken, was allerdings bedeutet, dass wir uns den Wasserfall dann vorstellen müssen. Dafür lockt zum Schluss ein wunderschöner höhlenähnlicher Durchgang durch goldgelbe Felsen.




Auf dem Rückweg setzt das Nachmittagslicht die Landschaft und die Flora und vor allem das frische Gras, das aus der verbrannten Erde spriesst, optimal in Szene.




Obwohl sich in den Drakensbergen ein Naturreservat ans andere reiht und es hier noch Vieles zu sehen und zu unternehmen gäbe, verlassen wir diese Ecke Südafrikas, um weiter Richtung Norden zu fahren. Nächstes grösseres Ziel ist Eswatini bzw. Swasiland, die andere Enklave in Südafrika. Dann steht die Erkundung des Blyde River Canyon Naturreservats auf dem Plan, von wo wir für einige Tage in den Krüger National Park wechseln werden.
Kontaktdaten: Sam Wenger, Registered Tourist Guide, Johannesburg,
e-mail samwenger@hotmail.com, Tel. +27 11 768 1981
Kontaktdaten: Johan van Biljon, Registered Tour Guide, Johannesburg,
e-mail johan@africantimeout.com, Tel. +27 83 655 1997, African Timeout, (www.africantimeout.com ),